Das brandenburgische Schulsystem steckte nach Einschätzung der FDP-Fraktion in einer tiefen Krise. Seit Jahren sanken die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in zentralen Kompetenzbereichen. Die Fraktion sah dringenden Reformbedarf und verlangte eine Rückkehr zu Qualität und Leistungsorientierung.
Brandenburg verlor im Bildungswettbewerb der Bundesländer zunehmend den Anschluss. Andere Länder investierten gezielt in ihre Schulen und erzielten messbare Fortschritte. In Brandenburg fehlte ein klares Konzept für die Zukunft des Schulsystems.
Das Brandenburger Tor in Berlin symbolisiert Freiheit und Einheit. Bildung galt der FDP als Schlüssel, damit diese Werte für jede Generation lebendig bleiben.
Die FDP trat für ein Schulsystem ein, das Leistung forderte und förderte. Begabte Schüler verdienten gezielte Unterstützung. Gleichzeitig mussten leistungsschwächere Kinder individuell begleitet werden. Einheitskonzepte ohne Differenzierung schadeten nach Ansicht der FDP beiden Gruppen.
Die Landesregierung hatte sich zu lange auf das Prinzip der Gleichmacherei verlassen. Leistungsunterschiede wurden nicht anerkannt, sondern eingeebnet. Diese Politik führte dazu, dass die besten Köpfe das Land verließen.
Die FDP-Fraktion forderte Leistungsorientierung statt Gleichmacherei. Jedes Kind sollte nach seinen Fähigkeiten gefördert werden. Nur so konnten echte Bildungschancen entstehen.
Gute Schulen brauchten gute Lehrerinnen und Lehrer. In Brandenburg herrschte jedoch ein gravierender Lehrermangel. Viele Stellen blieben unbesetzt, besonders im ländlichen Raum. Die FDP verlangte eine Offensive zur Gewinnung qualifizierter Lehrkräfte.
Dazu gehörten wettbewerbsfähige Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Lehrkräfte brauchten moderne Fortbildungen und weniger Bürokratie im Schulalltag. Nur wer den Lehrerberuf attraktiv gestaltete, konnte genügend Nachwuchs gewinnen.
Viele Gemeinden in Brandenburg kämpften um den Erhalt ihrer Schulen. Sinkende Schülerzahlen führten zu Schließungen, die den ländlichen Raum weiter schwächten. Die FDP setzte sich für flexible Schulkonzepte ein, die auch kleinen Standorten eine Perspektive gaben.
Digitale Unterrichtsformate konnten dabei helfen, Angebote aufrechtzuerhalten. Fachunterricht per Videokonferenz war in anderen Bundesländern bereits Realität. Brandenburg musste diese Möglichkeiten nach Auffassung der FDP endlich nutzen.
Die Grundlagen für schulischen Erfolg wurden lange vor der Einschulung gelegt. Die FDP verlangte deshalb eine bessere Qualität in Brandenburgs Kindertagesstätten. Der Betreuungsschlüssel musste verbessert werden. Erzieherinnen und Erzieher verdienten eine angemessene Vergütung.
Bildung begann nicht erst in der Schule. Sie begann am ersten Tag im Leben eines Kindes. Wer das anerkannte, musste entsprechend investieren. Die FDP-Fraktion trug dieses Thema wiederholt in den Landtag.