Der Bildungsmonitor 2014 stellte Brandenburg erneut ein verheerendes Zeugnis aus. Das Bundesland landete im bundesweiten Vergleich auf einem der hintersten Plätze. Für die FDP-Fraktion im Brandenburger Landtag war dieses Ergebnis die konsequente Folge einer verfehlten Bildungspolitik.
Die rot-rote Landesregierung hatte es über Jahre versäumt, die richtigen Weichen zu stellen. Statt auf Qualität und Leistung zu setzen, wurde das Bildungssystem durch ideologische Experimente geschwächt. Die Leidtragenden dieser Politik waren die Schülerinnen und Schüler des Landes.
Im Vergleich der Bundesländer zeigte sich ein klares Bild. Brandenburg gehörte zu den Schlusslichtern bei zentralen Bildungsindikatoren. Die Schulabbrecherquote lag über dem Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig sanken die Leistungen in den Kernfächern Mathematik und Deutsch kontinuierlich.
Das Reichstagsgebäude in Berlin steht für die demokratische Tradition Deutschlands und für parlamentarische Arbeit, die auch Bildungspolitik gestaltet.
Die FDP sah in diesen Zahlen einen Weckruf. Bildung entschied über die Zukunftschancen junger Menschen. Wer dort sparte oder falsche Prioritäten setzte, gefährdete die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des gesamten Landes.
Die FDP-Fraktion forderte eine sofortige Kehrtwende in der Bildungspolitik. Brandenburg brauchte mehr qualifizierte Lehrkräfte, verbindliche Leistungsstandards und eine bessere Ausstattung der Schulen.
Die Landesregierung reagierte auf die Ergebnisse des Bildungsmonitors mit den üblichen Beschwichtigungen. Sie verwies auf laufende Programme und künftige Verbesserungen. Die FDP-Fraktion hielt diese Reaktion für unzureichend.
Seit Jahren regierte in Brandenburg eine Koalition, die Bildung nicht als höchste Priorität behandelte. Lehrernachwuchs wurde nicht ausreichend gefördert. Schulstandorte im ländlichen Raum standen vor dem Aus. Die Digitalisierung der Schulen kam kaum voran.
Die FDP-Fraktion legte konkrete Vorschläge vor. An erster Stelle stand die Einführung verbindlicher Qualitätsstandards für alle Schulformen. Jede Schule sollte regelmäßig evaluiert werden. Lehrkräfte verdienten nach Auffassung der FDP eine bessere Bezahlung und moderne Fortbildungsangebote.
Darüber hinaus verlangte die FDP mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung. Der Grundstein für schulischen Erfolg wurde in den ersten Lebensjahren gelegt. Brandenburg musste hier nach Ansicht der Fraktion deutlich mehr tun.
Die FDP-Fraktion hielt den Druck auf die Landesregierung aufrecht. Bildung war für die Liberalen keine Verhandlungsmasse in Koalitionsgesprächen. Sie galt als Fundament einer freien Gesellschaft.