20.01.2012

Jüdisch-theologische Fakultät für Potsdam

Jens Lipsdorf: Finanzierung aus laufenden Haushaltsmitteln möglich

Die FDP-Fraktion macht sich für die zügige Einrichtung einer jüdisch-theologischen Fakultät am Standort Potsdam stark. „Die Landesregierung sollte die Uni Potsdam dabei aktiv unterstützen“, fordert der kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Jens Lipsdorf. Die Finanzierung der Professorenstellen darf seiner Meinung nach aber nicht auf Kosten anderer Hochschulen gehen. „Sinnvoll wäre eine Finanzierung aus Personalverstärkungsmitteln“, so der Liberale.

Diese Haushaltsmittel dienen der Deckung von Personalmehrausgaben und sind Vorsorge für zusätzliche Projekte. Die Gelder sind als Sonderposten im Haushalt ausgewiesen und somit bereits eingeplant. „Die Fakultät hat für Potsdam eine hohe Bedeutung, das ist auch politischer Konsens. Die Landesregierung sollte daher schnell handeln, statt weiter ihre Hinhalte-Taktit zu verfolgen“, fordert Lipsdorf. Nach Aussage des Liberalen beträgt der Haushaltsansatz für die Personalverstärkungsmittel in diesem Jahr 22 Millionen Euro.